Mittwoch, 29. April 2015

Die Insel der besonderen Kinder


Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs
Jugendbuch
14-16 Jahre
PAN Verlag
ISBN 978-3426283684

 Inhalt
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …




Jacob verliert seinen Opa auf grausame Weise, wodurch er ziemlich einen Schock bekommt. Sein Opa hatte ihm früher immer Geschichten über Monster und besondere Kinder mit denen er auf einer Insel gelebt haben soll erzählt.
Mit diesen Geschichten im Kopf, die er für Märchen hielt, versucht Jacob nach dem Tod seines Opas seine eigene Identität zu finden und seinen Tod zu verarbeiten. Er reist zu der Insel auf die sein Opa gelebt hat im zweiten Weltkrieg, er sucht nach Hinweisen und was er findet glaubt er selber erst kaum.
Er findet sich mitten in einem Abenteuer wieder, zwischen all den besonderen Kindern, die er von den Bildern seines Opas kennt.
Die Kinder und auch die Beschützerin der Kinder sind in großer Gefahr und Jacob ist der Einzige der ihnen helfen kann. So muss er mit den Kindern gegen Monster kämpfen und sich entscheiden ob er sein neues Schicksal annimmt und seine Familie verlässt, oder zurück in sein altes Leben möchte.


Eine gute Story, die einen mitnimmt. Sie ist flüssig geschrieben und liest sich leicht. Mich verwirrte nur ein bisschen der Schreibstil, am Anfang hatte ich das Gefühl Jacob wäre so 19Jahre alt, vom Schreibstil her und er hat einen Job. Nachher kommt raus dass er 16Jahre alt ist. Jedoch gab es wieder Momente in denen er eher wie ein Zwölfjähriger wirkte, vor allem auch weil seine Eltern ihn so extrem behüten. Ich war oft verwirrt.
Auch gibt es kleinere Fehler zu Beginn des Buches, die aber nicht weiter schlimm sind.
- Schnappschuss vom Opa beim Mittagsschlaf mit einer Waffe in der Hand. Das dazu gehörige Foto aber zeigt eine wache Person auf einer Couch liegend und in die Kamera zielend. Da schläft niemand.
- das Bild was der Phantombildzeichner malt soll ein Mann mit 3 Tentakeln aus dem Mund zeigen. Das dazu gehörige Bild zeigt einen Mann mit 6 Tentakeln.
- Später im Buch auf der Insel ist Jacob gefesselt, kann sich aber noch die Hosenbeine hochkrempeln.
- Wights haben keine Pupillen, wieso fallen sie den Menschen dann nicht auf? Vor allem auf dem alten Bild das einen Chirurg zeigt ohne Pupillen.


Insgesamt fand ich die Geschichte echt gut, nur etwas fade ausgearbeitet, es hätte mehr „wums“ dabei sein können. So eine fantastische Geschichte um all diese skurilen Bilder zu schreiben ist eine gute Idee, da ja diese alten Fotos aus privaten Sammlungen stammen.
Ich hätte mir die Abschiedsszene von seinem Vater doch etwas emotionaler vorgestellt, die war mir zu kalt.
Das Ende blieb offen und daher freue ich mich auf den zweiten Teil. 

4 von 5 Punkten

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