Mittwoch, 18. Oktober 2017

The Girl Before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. JP Delaney






The Girl Before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
JP Delaney
Thriller
Penguin Verlag
ISBN 978-3328100997
Rezensionsexemplar

Inhalt:

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Fesselnd und beklemmend

Mal wieder ein Thriller der wieder hält was er verspricht! Hier ist Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, ich konnte es kaum weglegen und hatte es ganz schnell durch.

Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch einen Büchertipp von Sebastian Fitzek beim Frühstücksfernsehen geworden. Es hörte sich so gut an wie er von diesem Buch erzählt hat, dass ich es einfach lesen wollte.

Erzählt wird es in zwei Handlungssträngen, einmal aus der Sicht von Jane in der Gegenwart und von Emma aus der Vergangenheit, der Frau vor Jane in dem Haus die dort gestorben ist. Die Handlungen laufen quasi „parallel“ bis sie am Ende des Buches zusammenlaufen. Die Kapitel wechseln sich mit Jane und Emma ab und erzählen die Geschichte flüssig weiter, es gibt keinen Bruch in der Geschichte, da Jane und Emmas Geschichte so gut wie gleich verläuft.
Als Jane erfährt, dass Emma in dem Haus gestorben ist versucht sie herauszufinden was passiert ist, denn Emmas Ex-Freund vermutet, dass der Architekt des Hauses Emma ermordet hat, da die Beiden ein Verhältnis hatten. Dabei ist er selbst auch unter Verdacht bei der Polizei gewesen. Im Laufe des Buches kommt Jane der Wahrheit immer näher und beginnt auch eine Affäre mit dem Architekten. Und muss auch um ihr Leben fürchten.
Die Story ist echt spannend und ich dachte ich weiß wie alles zusammenhängt, aber habe mehrmals meine Meinung geändert. Und das Ende ist einfach unerwartet und gut.

Ein paar kleinere Logikfehler gibt es da schon und ich finde auch dass die Polizei hier echt schlampige Arbeit leistet, aber darüber kann man gut hinweglesen.

-> Durch die fortlaufenden Kapitel liest sich das Buch flüssig und bleibt immer spannend, trotz wechsel der Perspektiven. Es ist ein spannender Thriller, aber nicht zu rasant, es liest sich gut und ruhig.
Ich kann diesen Thriller wirklich nur empfehlen und obwohl ich sonst eher skeptisch bei Büchertipps bin, muss ich sagen dass ich jetzt jedenfalls öfters auf die Lesetipps von Herrn Fitzek hoffe!

5 von 5 Punkten

Sonntag, 8. Oktober 2017

Bruderlüge - Kristina Ohlsson



Bruderlüge
Martin Benner, Band 2

Kristina Ohlsson
Thriller
Limes Verlag

ISBN 978-3809026679





Inhalt:
Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.


Die Fortsetzung der Spannungslosigkeit



Auch hier wieder auf dem Taschenbuch der Werbeträchtige Satz von Arne Dahl: „Kristina Ohlsson hebt den schwedischen auf neue und ungeahnte Höhen.“! Und wie auch bei dem ersten Band, wurde ich hier leider wieder enttäuscht.
Der Verlag deklariert auch „Bruderlüge“ wieder als Thriller, was er aber nicht ist. Auch hier kommt keine Spannung auf.


Die Handlung ist für mich weiterhin nicht nachvollziehbar.


Die Protagonisten bleiben farblos und oberflächlich

Der Schreibstil ist bleibt weiterhin anspruchslos.

Und die Auflösung der ganzen Sache hat mich nur sprachlos hinterlassen. Und kopfschüttelnd. Am Ende muss so viel zurechtgebogen werden, dass ich es einfach zu konstruiert finde.
Die Story konnte mich nicht überzeugen.

Schade, ich hatte mir einen spannenden Thriller erhofft, da ich eigentlich nur gutes von der Autorin gehört habe.

Leider kann ich hier wieder keine Leseempfehlung geben

Meine Rezension zu Schwesterherz (Band 1)

1 von 3 Punkten

Schwesterherz - Kristina Ohlsson





SchwesterherzMartin Benner, Band 1
Kristina Ohlsson
Thriller
Limes Verlag
ISBN 978-3809026631
E-Book als Rezensionsexemplar


Inhalt:
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …


Nicht nachvollziehbare Handlung ohne Spannung

Auf dem Taschenbuch prangt der Werbeträchtige Satz von Arne Dahl „Kristina Ohlsson hebt den schwedischen auf neue und ungeahnte Höhen.“! Das lässt einen viel erwarten, aber leider wurden bei mir diese Erwartungen vollends enttäuscht.
Der Verlag deklariert „Schwesterherz“ als Thriller, was er aber definitiv nicht ist, denn es ist lediglich ein Krimi. Denn es fehlt an Spannung. Bei einem Thriller erwarte ich eine Spannung die von Anfang bis Ende gehalten werden kann, mit Wendungen die nicht vorhersehbar sind, aber das hatte das Buch leider nicht.

Die Handlung ist für mich nicht nachvollziehbar, wirkt auch meiner Meinung nach eher an den Haaren herbei gezogen. Die Mafia Geschichte mit DEM großen bösen Unbekannten erinnert auch eher an einen Hollywoodstreifen und kann ich leider für mich nicht mit Schweden in Verbindung bringen, leider passt das gar nicht für mich zusammen. Die Verbindungen die nach und nach zur USA-Mafia konstruiert werden lassen mich leider nur den Kopf schütteln. Und ständig geht es immer nur um Sex! Ja, das Martin gerne Sex hat haben die Leser jetzt auch deutlich verstanden.

Die Protagonisten sind recht farblos und oberflächlich. Vor allem Martin Benner, diese Person ist ein Sex besessener Egoist der nur an das Eine denkt. Die angebliche Wandlung zum liebenden Mann, der jetzt nicht mehr rum*** will passt da irgendwie nicht rein. Also entweder das eine, oder das andere Extrem, aber nicht so ein krasser Charakterwechsel. Das klappt doch auch im wahren Leben nicht.
Lucy seine Ex-Freundin, mit der er auch immer noch fröhlich weiter in die Kiste hüpft wie es ihm gefällt bleibt auch oberflächlich beschrieben. Ohne Rückgrat lässt sie sich von ihrem Ex-Freund und auch noch Geschäftspartner immer wieder demütigen.

Der Schreibstil ist nicht sehr anspruchsvoll, teilweise finde ich den auch sehr vulgär und obszön. Das gefiel mir ganz und gar nicht. Die zwischengeschobenen Interviewauszüge fand ich eher nervig, diese sollten wahrscheinlich die Spannung aufs Kapitel erhöhen, aber ich habe die meist überflogen.

Zum Ende des Buches habe ich auch nur noch quergelesen, da es mir zu langatmig war.
Der Cliffhanger am Ende war nicht sehr spannend und hat mich nicht zum weiterlesen ermuntert, ich hätte den zweiten Teil nicht gelesen. Da ich aber auch den zweiten Band als Rezensionsexemplar habe, habe ich „Bruderlüge“ auch gelesen.

Leider kann ich hier keine Leseempfehlung geben

2 von 3 Punkten

Freitag, 15. September 2017

Abraham Lincoln - Vampirjäger






Abraham Lincoln - Vampirjäger
Seth Grahame-Smith
Roman
HEYNE
ISBN 978-3453528321
Rezensionsexemplar als eBook


Inhalt

Abraham Lincoln war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, Befreier der Sklaven, Wiedervereiniger der Union und Amerikas größter Held. Doch Lincolns dunkelstes Geheimnis blieb seit über einhundert Jahren verborgen, hätte es doch die Geschichte der USA in ihren Fundamenten erschüttert. Denn seinen wichtigsten und tödlichsten Kampf führte Lincoln im Dunkel der Nacht – gegen blutrünstige Vampire…

Meinung
Die Idee finde ich hörte sich klasse an und deswegen wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen, aber leider hat mich die Story doch enttäuscht.
Es bleibt leider einfach zu flach und leider fehlt es mir auch an Spannung. Auch teilweise zu sehr ausgedacht und weit her geholt.
Im Laufe der Geschichte wird es immer mehr politisch und das leider hat mir nicht so sehr gefallen, da dann die Vampire eher in den Hintergrund geraten. Das interessierte mich dann eher weniger.

Leider hat mich die gesamte Story nicht überzeugt. Schade, denn über den Film hat man schon viel Gutes gehört. Vielleicht ist es mal eine Ausnahme und die Verfilmung ist hier besser als das Buch. Den Film werde ich im jeden Fall mir mal ansehen.

2 von 5 Punkten

Mein fremder Freund





Mein fremder Freund
Emma Haughton
Jugendbuch ab 12
cbj
ISBN 978-3570402719
Rezensionsexemplar als eBook


Inhalt
Im Alter von 13 Jahren verschwindet Hannahs bester Freund Danny – ohne eine einzige Spur zu hinterlassen. Drei lähmende Jahre voller Bangen und Hoffen später taucht er ebenso unvermittelt wieder auf. Verändert, ohne Erinnerung an die letzten drei Jahre, aber am Leben. Und das ist das Einzige, was zählt, denken Hannah und seine Eltern. – Zunächst. Denn nach und nach müssen sie erkennen, dass der Junge an ihrer Seite ihnen erschreckend fremd ist ... Kann es wirklich sein, dass er sich so verändert hat? Oder ist dieser junge Mann womöglich gar nicht Danny?


Leichter Jugendthriller
Das Lesealter ab 12 finde ich nicht gut gewählt, ich würde für dieses Buch das Lesealter ab 14 angeben. Für 12jährige ist dieses Thema doch noch etwas komplex, ich glaube nicht dass das für 12 Jährige eine geeignete Geschichte ist.

Danny, der nach Jahren seines Verschwindens wieder auftaucht, wirft mehr Frage auf, als das sie endlich beantwortet werden können. Er kann sich an die ganze Zeit seines Verschwindens nicht mehr erinnern, was das alles auch nicht einfacher macht.

Von seiner Mutter wird er bedingungslos aufgenommen. Seine beste Freundin Hannah jedoch freut sich kein Stück, nicht mal im ersten Moment, Hannah ist von der ersten Sekunde an skeptisch. Das finde ich nicht sehr glaubhaft, denn ich denke im ersten Moment hätte Hannah sich freuen müssen und Ihre Skepsis hätte sich dann ja noch entwickeln können.
Die Schwester und der Hund behandeln Danny wie einen Fremden und machen Beide immer wieder Probleme. Dannys Mutter will davon nichts wissen, sie ist froh, dass sie ihren Sohn nach so vielen Jahren endlich wieder hat. Denn Danny war 3 Jahre weg, somit erklärt sie sich Dannys verändertes Verhalten. Jedoch ist das Verhalten von Danny nicht normal, er darf sich definitiv zu viel erlauben. Auch wenn man froh ist, dass er wieder da ist und auch nicht weiß welche traumatischen Dinge er erlebt hat. Aber irgendwann ist auch mal Schluss mit dem Verhalten, da hätte die Mutter schon mal eingreifen müssen und sich nicht alles gefallen lassen müssen.

Warum Danny verschwunden ist klärt sich im Laufe des Buches auf. Aber leider muss ich sagen dass ich das nicht verstehe, die Reaktion des Abhauens kann ich noch nachvollziehen, denn Teenies hauen ja schon mal ab und kommen dann wieder, einfach nur um ihre Eltern zu bestrafen. Aber konsequent einfach verschwinden finde ich übertrieben, das steht meiner Meinung nach nicht in Relation zur Auslösenden Situation. Das ist meiner Meinung nach zu überzogen.
Warum Danny abgehauen ist ahnt man im Laufe der Geschichte auch schon.

Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und große Emotionen konnte mir die Geschichte nicht vermitteln. Auch die Aussagen, dass Danny und Hannah vor dem Verschwinden wie Pech und Schwefel waren, wurde in keinster Weise vermittelt.

Das Ende fand ich etwas merkwürdig und hat mich nicht überzeugt.

Für einen Jugendroman reichte die Spannung völlig aus, jedoch hätten mehr Emotionen vermittelt werden können. Die Geschichte an sich finde ich recht dünn und nicht ganz durchdacht und auch manche Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen.

3 von 5 Punkten